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100 mal schneller: In-Memory-Datenbank beschleunigt Enomic Software

„Mit Blick auf Big Data und steigenden Kundenanforderungen haben wir die Verarbeitung von Massendaten jetzt 100 Mal schneller gemacht“, freut sich Francesco Zappia, geschäftsführender Gesellschafter beim Karlsruher Softwarehaus Enomic. „Hatten bei extrem großen Datenmengen zuvor manche Berechnungen eine Woche gedauert, können diese jetzt an einem Tag mehrmals durchgeführt werden.“ Die Enomic Businessanwendung wurde im Funktionsumfang erweitert und kann nun bei Bedarf auch Massendaten effizient verarbeiten. Durch die Anbindung einer so genannten In-Memory-Datenbank (IMDB), auch Main-Memory-Datenbanksystem (MMDB) genannt, wird jetzt die individuelle Verarbeitung von Massendaten wesentlich beschleunigt.

Zur Bearbeitung der Massendaten startet der Anwender die Enomic Software und selektiert relevante Daten. Nach dieser Vorselektion werden die Teildaten und gefilterten Segmente von der Standarddatenbank in die In-Memory-Datenbank auf den Arbeitsplatz heruntergeladen. Anschließend folgt üblicherweise ein kreativer Findungsprozess mit mehreren iterativen Analysen, Simulationen und Szenarien. Zum Beispiel können Produkte anhand von Anwendungsfällen und Marktdaten neu kalkuliert und kombiniert werden bevor sie auf den Markt kommen. „Wie empfehlen den Einsatz der In-Memory-Datenbank ab drei iterativen Berechnungen von mindestens 50.000 Datensätzen an aufwärts“, erklärt der Geschäftsführer Zappia. „Auf diese Weise erhalten Anwender optimale Ladezeiten, kurze Berechnungswege und hohe Effizienzwerte.“

Möglich wurde die extreme Beschleunigung bei der Berechnung von Massendaten durch die gezielte Nutzung des Arbeitsspeichers einer Workstation. Dort sind extrem höhere Zugriffsgeschwindigkeiten möglich als bei Festplattenlaufwerken oder im Netzwerk. Dabei wird die IMDB/MMDB immer auf Basis mit einer führenden Standarddatenbank betrieben. Das gewährleistet Leistungsfähigkeit, Datensicherheit und Prozessstandards.

“In der Vergangenheit hat unsere regelbasierte Software vor allem komplexe und variantenreiche Produkte, Angebote und Kalkulationen bequem verwaltbar und hoch verfügbar gemacht“, erklärt Zappia. „Darüber hinaus ermöglicht unsere Enomic Software jetzt auch die zeitnahe Berechnung und Analyse von Massendaten. Diese neue Funktion erhöht die Leistungsfähigkeit und Flexibilität unserer Anwendungen weiter. Gerade mit Blick auf Big Data und den neuen Möglichkeiten für Analysen und Simulationen ergeben sich Synergien und nachhaltige Potenziale für unsere Kunden, wie zum Beispiel bei der Kalkulation von neuen Produkten, der Analyse von Kundendaten oder Kosten.“

Interessierte Unternehmen können diese individuelle Funktionserweiterung in Rücksprache mit dem Softwarehaus Enomic nutzen. Dazu sind Abstimmungen und Anpassungen nötig, die in der Regel innerhalb kurzer Zeit geklärt und realisiert sind. Anschließend steht die IMDB Anbindung für die Enomic Software wie gewünscht zur Verfügung. So können Anwender von der Beschleunigung der individuellen und effizienten Bearbeitung von Massendaten profitieren.